Produkttest Philips Saeco Xelsis SM7683

Wir wurden von Philips als Produkttester ausgewählt um die Philips Saeco Xelsis SM7683 zu testen und möchten Sie kurz vorstellen.

Lieferumfang/auspacken:
Besonders lustig fanden wir bei der Verpackung das Begrüßungspappschild. Das Gerät aus der Verpackung zu bekommen war nicht ganz so einfach, wir haben es dann mit Hinlegen und rausziehen aber hinbekommen. Alle mitgelieferten Zubehörteile sind im Styroporinnenkarton integriert und ebenfalls nur mit einer dünnen Folie ummantelt. Reicht völlig aus. Dabei sind neben einem Reinigungsset, natürlich das Kabel, Bedienungsanleitungen mit Tipps und Tricks, die Milchkaraffe und ein Wasserfilter enthalten.

Erste Inbetriebnahme:
Kinderleicht, um es vorab in einem Wort zu sagen. Das Display zeigt an, was zu tun ist und man benötigt nicht lange bis man den ersten Kaffee genießen kann. Wassertank befüllen mit dem mitgelieferten Filter installieren, Kaffeebohnen einfüllen, Wasserhärte testen, eine Spülung und los geht es. Hier kann wenig falsch gemacht werden.


Design:

Der Wassertank (1,7l) kann von vorn herausgezogen werden, so wie auch der Kaffeesatzbehälter. Zudem ist er beleuchtbar (kann auch ausgestellt werden). Das sieht schon super edel aus. Die Abstellfläche hat eine gute Größe, auf der man zwei Tassen gut unterbekommt. Das Abtropfgitter ist aus Kunststoff und sieht sehr edel aus. Die Auslaufdüse kann geöffnet und somit gereinigt werden. Zumal dort die Milch hindurchgeleitet wird, ist dies mehr als hygienisch. Alle Bohnen rutschen selbstständig ins Mahlwerk. Zudem kann auch gemahlener Kaffee in den dafür vorgesehenen Behälter gefüllt werden. Der Milchbehälter wird mit einem Schlauch verbunden, welcher schnell ansteck bar ist. Zwar hat die Milchkaraffe keinen Henkel, was allerdings weniger schlimm und vor allem im Kühlsrank platzsparender ist. Wer ganz faul ist, kann jetzt die Karaffe sogar ganz weglassen und direkt aus dem Tetrapak die Milch beziehen. Das LED-Display ist natürlich die Neuerung schlechthin und wirklich genial.

Benutzerprofile/Auswahl:
Hier sind keine Grenzen gesetzt, außer man braucht mehr als 6 Benutzerprofile. Für einen normalen Haushalt sind die aber ausreichend. Jeder kann nun testen, welchen Kaffee er wie zubereitet mag und sich diese Einstellung abspeichern. 15 verschiedene Varianten sind möglich und jeweils kann gewählt werden, wie stark der Kaffee sein soll, wie das Aroma, welche Temparatur er haben soll, wieviel Milch/Kaffeeanteil (in ml) verwendet werden soll und es kann sogar die Reihenfolge bestimmt werden. Erst Kaffee, dann Milch oder andersrum. Auch die Milchschaummenge kann variiert werden. Eine herrliche Kaffeespielerei und hier kommt kein Geschmackstyp zu kurz. Vielfalt pur und wir sind begeistert. Hier ist keine Bedienungsanleitung notwendig, alles kann auf dem Display abgelesen werden – rundrum intuitive Bedienung.

Lautstärke/Reinigung:
Das High End Modell ist nicht lauter als die anderen Kaffeevollautomaten aus dem Hause Philips. Die Reinigung ist sehr einfach. Dadurch, dass alle Behälter gut herausnehmbar sind und auch noch spülmaschinenfest, ist kein Ansatzpunkt für negative Kritik vorhanden. Die Großreinigung/Entkalkung ist auch nicht schwer, denn die Maschine gibt auf dem Display die entsprechenden Anweisungen. Im Set ist Fett (für die Brühgruppe) dabei und auch ein Pinsel.Die Reinigungsfunktion mit heißem Wasserdampf (HygieSteam Technologie) ist eine tolle Sache. So bleibt das Milchsystem sauber.

Unser Fazit:
Wir finden die Maschine wirklich Klasse, hätten Sie aber wahrscheinlich nicht für den Preis gekauft (Unverbindliche Preisempfehlung 1599 €)